Schubertiade Dürnstein 2024
von 26. bis 28. April 2024
Stift Dürnstein

Programmüberblick 2024:

"Schuberts Freundeskreis"

Freitag, 26. April 2024, 19 Uhr

„Nacht und Träume“
Lieder- und Ensembleabend mit
Robert Holl & Freunden


Samstag, 27. April 2024, 18:00 Uhr

Einführungsvortrag Prof. DDr. Otto Biba
„Schubert und das Klavier“


Samstag, 27. April 2024, 19:00 Uhr


Elisabeth Leonskaja - Foto © Marco Borggreve

Klavierabend Elisabeth Leonskaja
Schubert Sonaten und Klavierstücke


Sonntag, 28. April 2024, 11 Uhr

„Winterreise“
Liedmatinee Robert Holl und David Lutz

Programm-Rückblick:

Sonntag, 3. Oktober 2021

Liedmatinee Robert Holl & David Lutz
"Schubert im Freundeskreis"

David Lutz & Robert Holl
David Lutz & Robert Holl

11.00 UHR, STIFT DÜRNSTEIN

Liedmatinee mit Liedern nach Texten österreichischer Dichter der Biedermeierzeit

 

Ausführende:

Robert Holl – Bass
David Lutz – Klavier

"Für die große Menge, welche durch Musik nur flüchtig unterhalten, nicht aber ergriffen und erschüttert werden will, werden zwar immer die Schubertischen Lieder nur geringen Reitz haben; umso tiefer aber werden sie für immer auf jene wirken, für welche das Ohr nicht das Ziel der Töne, sondern nur die Schwelle ist, durch die sie eindringen, um auf das Gemüth
ihre wunderbare Gewalt auszuüben."

(Josef von Spaun)

Robert Holl wählte für diese Matinee Lieder nach Texten österreichischer Dichter der Biedermeierzeit.
Johann Gabriel Seidl war ein bedeutender Lyriker, der populärste unter den „vaterländischen“ Biedermeier-Schriftstellern. Schuberts Seidl-Vertonungen aus 1826 und 1827 erfreuten sich sofort großer Beliebtheit.
Seidl war, wie Mayrhofer auch, Zensor, der, wie ein Zeitgenosse es beschrieb, „die besten Gedanken der Jugend aus der Literatur ganz gemüthlich wegstrich!“
Die österreichische Zensur war das Henkeramt des Gedankens. Mayrhofer, der auch widerwillig zensurierte, rettete aber manchen Gedanken, der sonst „unter Beil und Scheere eines vierschrötigen Querkopfs zum Opfer gefallen wäre“.
Johann Mayrhofer war der „ernsthafteste unter Franz Schuberts Intimen“ - und der begabteste und wichtigste Dichter in Schuberts Freundeskreis.
Karl Gottfried Ritter von Leitner, der „der österreichische Uhland“ genannt wurde, bedauerte in einem Brief, dass er Schubert nie persönlich kennengelernt hatte. Schubert erhielt dessen Gedichte Ende 1827 von Marie Pachler, als er in ihrem Hause in Graz zu Besuch war.

Robert Holl

Ab 10 Uhr Kaffee und Schoko-Safrancroissants vom Wachauer Safran!