Vorankündigung 2023
Die nächste Schubertiade Dürnstein wird
von 28. bis 30. April 2023
im Stift Dürnstein stattfinden.

Wir freuen uns besonders über die Zusage von Elisabeth Leonskaja für das Konzert am 29. April 2023!

Programm-Rückblick 2022:

Donnerstag, 21. April 2022, 19 Uhr

Till Fellner

Duoabend Till Fellner – Klavier und Viviane Hagner – Violine
"Schubert und Beethoven - die unvergessliche Zeit!"


Freitag, 22. April 2022, 19 Uhr

Lieder- und Ensembleabend mit Robert Holl & Freunden
"Auf dem Strom"


Samstag, 23. April 2022, 20 Uhr

Kammermusik-Abend in der Stiftskirche
Raimund Lissy und Philharmonische Freunde
"Schubert auf dem Weg zur großen Symphonie"
Vor dem Konzert, um 18.30 Uhr:
Vortrag Prof. Dr. Otto Biba


Sonntag, 24. April 2022, 11 Uhr

Matinee Robert Holl & David Lutz
"Du singst - und Sonnen leuchten, und Frühling ist uns nah."

Programm-Rückblick:

Freitag, 26. April 2019

Ensemble-Abend
"Abendröte"

Jestaedt-Hoelzl-Johannsen-Holl

19.00 UHR, STIFT DÜRNSTEIN

„Tiefer sinket schon die Sonne“

Der Gedicht-Zyklus „Abendröte“ von F. Schlegel, erstmals veröffentlicht im Musen-Almanach von 1802, besteht aus 21 Gedichten, wovon Schubert 11 Gedichte vertonte.

Schlegel hat in diesen Versen seine philosophische Idee - das Erkennen der unendlichen Fülle in der unendlichen Einheit – ausgedrückt.

Die Natur erschien in Schlegels Vorstellung beseelt, als Ausdruck Gottes - ein Gedanke, der in der Deutschen Romantik immer wieder aufgegriffen wurde.

Der Maler Philipp Otto Runge schrieb: „Die Natur ist nur ein Körper, eine Hülle, ein Kleid, und zwar Gottes! Denn Gott ist der unendliche Geist“.

„Poesie ist „schöne“, d. h. geistige Nachahmung der Natur. Der rechte Dichter wird begrenzte Natur mit der Unendlichkeit der Idee umgeben: durchgeistigte Wirklichkeit; Endliches mit dem Schein der Unendlichkeit.“ (Jean Paul)

Robert Holl


Neben den Liedern aus dem Zyklus „Abendröte“ gibt es im Programm noch Duette wie „Der Tod und das Mädchen“ D 531 und „Licht und Liebe“ D 352 und Quartette, wie das beliebte „An die Sonne“ D 439 und „Gebet“ D 815.

Ausführende:

Caroline Jestaedt – Sopran
Barbara Hölzl
– Alt
Daniel Johannsen
– Tenor
Robert Holl
– Bass
David Lutz
– Klavier