Programm 2021
Die Schubertiade Dürnstein findet vom
1. bis 3. Oktober 2021
im Stift Dürnstein statt.

Freitag, 1. Oktober 2021, 19:30 Uhr


Ensemble-Abend
"Mirjams Siegesgesang"
Gott in der Natur

Quartette für Männerstimmen und für Frauenstimmen von Schubert

Mit Caroline Jestaedt, Martina Fender,Theresa Dax, Andrea Purtic, Veronika Dünser, Markus Miesenberger, Jan Petryka, Clemens Kölbl, Georg Klimbacher und Robert Holl – Gesang,
Matthias Lademann – Klavier


Samstag, 2. Oktober 2021, 18:00 Uhr


Vortrag von Prof. DDr. Otto Biba
"Kammermusik nicht gespielt, sondern gesungen"

Samstag, 2. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Kammermusik-Abend
"Notturno"

Vier Impromptus Op.90 für Klavier,
Sonate Op. Posth. 137 Nr. 2
„Trockne Blumen“ - Variationen Op. Posth.160 für Violine und Klavier von Schubert

Yuliya Lebedenko – Violine
Robert Lehrbaumer – Klavier


Sonntag, 3. Oktober 2021, 11 Uhr


Liedmatinee Robert Holl
"Schubert im Freundeskreis"

Lieder nach Texten österreichischer Dichter der Biedermeierzeit

Robert Holl – Gesang,
David Lutz – Klavier

Foto & Copyright: Pleschberger

Sonntag, 3. Oktober 2021

Liedmatinee Robert Holl & David Lutz
"Schubert im Freundeskreis"

David Lutz & Robert Holl
David Lutz & Robert Holl

11.00 UHR, STIFT DÜRNSTEIN

Liedmatinee mit Liedern nach Texten österreichischer Dichter der Biedermeierzeit

 

Ausführende:

Robert Holl – Bass
David Lutz – Klavier

"Für die große Menge, welche durch Musik nur flüchtig unterhalten, nicht aber ergriffen und erschüttert werden will, werden zwar immer die Schubertischen Lieder nur geringen Reitz haben; umso tiefer aber werden sie für immer auf jene wirken, für welche das Ohr nicht das Ziel der Töne, sondern nur die Schwelle ist, durch die sie eindringen, um auf das Gemüth
ihre wunderbare Gewalt auszuüben."

(Josef von Spaun)

Robert Holl wählte für diese Matinee Lieder nach Texten österreichischer Dichter der Biedermeierzeit.
Johann Gabriel Seidl war ein bedeutender Lyriker, der populärste unter den „vaterländischen“ Biedermeier-Schriftstellern. Schuberts Seidl-Vertonungen aus 1826 und 1827 erfreuten sich sofort großer Beliebtheit.
Seidl war, wie Mayrhofer auch, Zensor, der, wie ein Zeitgenosse es beschrieb, „die besten Gedanken der Jugend aus der Literatur ganz gemüthlich wegstrich!“
Die österreichische Zensur war das Henkeramt des Gedankens. Mayrhofer, der auch widerwillig zensurierte, rettete aber manchen Gedanken, der sonst „unter Beil und Scheere eines vierschrötigen Querkopfs zum Opfer gefallen wäre“.
Johann Mayrhofer war der „ernsthafteste unter Franz Schuberts Intimen“ - und der begabteste und wichtigste Dichter in Schuberts Freundeskreis.
Karl Gottfried Ritter von Leitner, der „der österreichische Uhland“ genannt wurde, bedauerte in einem Brief, dass er Schubert nie persönlich kennengelernt hatte. Schubert erhielt dessen Gedichte Ende 1827 von Marie Pachler, als er in ihrem Hause in Graz zu Besuch war.

Robert Holl

Ab 10 Uhr Kaffee und Schoko-Safrancroissants vom Wachauer Safran!